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Marokko-Rundreisen: die schönsten Routen

Lehmburg Aït-Ben-Haddou in der marokkanischen Wüstenlandschaft

Kurz gesagt: Die schönsten Marokko-Rundreisen verbinden die Königsstädte mit dem Hohen Atlas und der Sahara – vom Kamelritt in den Dünen über Kasbahs an der Straße der Tausend Kasbahs bis zu Berberdörfern in den Bergen. Diese Übersicht zeigt die lohnendsten Routen, jede mit Links zu unseren ausführlichen Reiseführern.

Marokko ist wie geschaffen für eine Rundreise: Auf kurzer Strecke wechseln sich Wüste, Gebirge, Küste und Medinas ab, und die Landschaft verändert sich hinter jedem Pass. Wer clever plant, erlebt in ein bis zwei Wochen das ganze Spektrum. Wir haben die schönsten Routenbausteine zusammengestellt – kombinieren lassen sie sich fast beliebig.

Die klassische Wüstenroute nach Merzouga

Der Klassiker führt von Marrakesch über den Hohen Atlas zur Sahara. Höhepunkt sind die bis zu 150 Meter hohen, goldenen Dünen von Erg Chebbi bei Merzouga. Ein Kamelritt in den Sonnenuntergang und die Übernachtung im Wüstencamp unter einem gewaltigen Sternenhimmel gehören zu den intensivsten Erlebnissen einer Marokko-Reise – planen Sie dafür mindestens eine, besser zwei Nächte ein.

Die Straße der Tausend Kasbahs

Auf dem Weg in die Wüste liegt die berühmte Lehmburg Aït-Ben-Haddou, UNESCO-Welterbe und Kulisse zahlloser Filme von „Gladiator“ bis „Game of Thrones“. Weiter geht es durch das grüne Dades-Tal mit seinen bizarren Felsformationen und das palmengesäumte Draa-Tal. Ein Abstecher in die enge Todhra-Schlucht, deren Wände bis zu 300 Meter aufragen, lohnt sich unbedingt.

Der Hohe Atlas – Berge und Berberdörfer

Der Hohe Atlas ist das Rückgrat des Landes und Heimat der Berber. Zwischen Marrakesch und der Wüste durchquert man den Tizi-n-Tichka-Pass mit spektakulären Ausblicken, terrassierte Felder und traditionelle Lehmdörfer. Wer Zeit hat, übernachtet in einem Bergdorf und unternimmt eine Wanderung – die Gastfreundschaft der Bewohner ist legendär.

Die Königsstädte-Runde

Wer sich für Kultur begeistert, verbindet die Königsstädte Marrakesch, Fès, Meknes und Rabat zu einer eigenen Rundreise. Jede Stadt hat ihre eigene Medina, ihre Paläste und ihr Handwerk; dazwischen liegen Höhepunkte wie die römischen Ruinen von Volubilis. Diese Route eignet sich besonders für Frühjahr und Herbst, wenn die Städte nicht in der Sommerhitze glühen.

Küste und Berge für Genießer

Eine ruhigere Variante kombiniert das Künstlerstädtchen Essaouira mit dem Surferort Taghazout und dem grünen Ourika-Tal nahe Marrakesch. Hier tauschen Sie Wüstenstaub gegen Meeresbrise und Bergluft – ideal für alle, die es entspannter mögen und trotzdem viel sehen wollen.

Wie lange sollte eine Rundreise dauern?

Für die klassische Wüstenroute sollten Sie mindestens sieben Tage einplanen, für Städte plus Wüste eher zehn bis vierzehn. Unterschätzen Sie die Fahrzeiten nicht – die Pässe im Atlas sind kurvenreich und kosten Zeit. Praktische Hinweise zu Route, Etappen und Anmietung finden Sie in unseren Ratgebern zu Marokko-Rundreisen und Mietwagen in Marokko.

Unser Tipp: Wer mit Kindern reist oder das erste Mal in Marokko unterwegs ist, bucht die Wüstentour lieber mit lokalem Fahrer statt selbst zu steuern – das spart Nerven und Sie sehen mehr. Zur Budgetplanung hilft unser Ratgeber Reisebudget & Kosten; alle Regionen im Überblick: Reiseziele in Marokko.