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Wirtschaft Marokko

Wirtschaft Marokko




Die bedeutendsten Zweige der marokkanischen Wirtschaft, die eine Volkswirtschaft ist, sind der Bergbau und die Landwirtschaft .

Es findet aber momentan auch ein Ausbau in der Infrstruktur der Fischindustrie statt, die zunehmend wichtiger für Marokko und die umliegenden Länder wird. Der Abbau von Phosphat und die Düngemittelindustrie konnten ihren Export seit den letzten Jahren aber auch immens vergrößern, wodurch sie für Marokko noch wichtiger wurden.

Die marokkanischen Wirtschaftsrichtlinien sind marktwirtschaftlich orientiert, was den Schutz von Eigentum und Wettbewerb sichert und in den Mittelpunkt der Wirtschaft stellt.
Außerdem wurde mit der Unterzeichnung des Assoziationsabkommen eine stärkere Anbindung zu Europa hergestellt, was besonders im Interesse der Handelspolitik liegt.

Aber auch Marokkos vereinbarte Freihandelszone mit den U.S.A ist für Marokko von großem Vorteil, da sie die Auslieferung fast aller Güter ohne Zölle ermöglicht. Einzigster Kritikpunkt sind die Staatsausgaben für das Bildungs- und Gesundheitswesen im Bruttoinlandsprodukt. Diese sind sehr gering, sollen aber in der Zukunft steigen.

Zudem herrscht in der marokkanischen ein inoffizieller Konflikt vor, nämlich der Anbau und das Schmuggeln von Haschisch. Der Anbau ist illegal, dient aber dennoch etwa 2 Millionen Bauern als Lebensgrundlage, die trotz dessen in absoluter Armut ihr Leben fristen müssen.
Dies ist vor allem so, weil das Anpflanzen von Getreide und Obst für die meisten Bauern einfach nicht finanzierbar ist und sie deswegen auf den Anbau der illegalen Pflanze zurückgreifen müssen. Der Staat lässt die Bauern gewähren, aber nur weil von den Bauern Schmiergelder kassiert werden, die meist so hoch sind, dass die Familien, die von der Haschischproduktion leben, kaum Geld für Nahrungsmittel und Kleidung haben.
 
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