Architektonisch Sehenswert ins fast jedes drittes Haus in Marokko
Marokkos Architektur überzeugt vor allem durch ihren religiösen
Ursprung, der die islamische Geschichte in den historischen Bauten wiederspiegelt.
Die
Architektur ist stark von den Mauren beeinflusst worden, die sich die andalusische
Architektur zu nutze gemacht haben. Die Riaden sind hierbei traditionelle
marokkanische Häuser oder Paläste mit eingerichtete Gärten, von denen man einige in
den Städten Marrakesch und Essaouira findet.
Die meisten werden heute als Hotels oder als Restaurants genutzt und sind deswegen sehr beliebte Urlaubunterkünfte.
Sie wurden oft für den marokkanischen Baustil im Ausland als Vorlage benutzt, was
man an vielen Häusern Frankreichs erkennen kann.
Der antike marokkanische
Kalkputz Tadelakt ist ein besonderes Merkmal der Architektur Marokkos und wurde
früher für Saunen benutzt, die als Hammams bezeichnet werden. Dieser Kalkputz
gilt als wasserfest und ist durch seine Zusammensetzung gegen Schimmelbildungen
gesachützt. Aber auch die Kasbahs sind sehr sehenswert. Sie sind marokkanische
Burganlagen, die sich meistens in der Altstadt befinden und früher als Wohnsitz des
jeweiligen Stadtfürsten oder Stadthalters dienten. Es war auch manchmal üblich, dass
Kasbahs zu Königspalasten umgebaut wurden, wie es in Fes der Fall war.